15-Minuten-Stadt Innsbruck

Das 15-Minuten-Stadt (FMS)-Konzept hat in Folge der Pandemie starkes Interesse gewonnen. Der Kerngedanke ist, dass Stadtbewohner*innen ihre täglichen Besorgungen und Aktivitäten innerhalb von 15 Minuten ohne Auto oder ÖPNV erledigen können. CO2 Emissionen werden reduziert; soziale Bindungen und das Gemeinschaftsgefühl gestärkt. Innsbruck als mittelgroßes Zentrum hat zwar verhältnismäßig kurze Wege, allerdings ergeben sich Herausforderungen durch die besondere Topographie, etwa die Höhendifferenz zwischen den verschiedenen Stadtteilen im Inntal. Ein wesentliches Ziel der FMS besteht darin, die Unabhängigkeit der Stadtbewohner*innen von motorisierten Fahrzeugen zu erreichen. Hierfür muss ein priorisierter Ausbau des Rad- und Fußwegenetzes erfolgen. Die Entwicklung einer Verkehrsstrategie für die Stadt Innsbruck zur Umsetzung des FMS-Konzepts eröffnet neue Wege zur Begrenzung des Umweltschadens durch den Verkehr.

Die angestrebte Masterarbeit soll den wissenschaftlichen Hintergrund des FMS-Modells erläutern und mögliche Verknüpfungen zu alternativen Konzepten darlegen. Weiterhin sollen Gebiete identifiziert werden, die einer klimafreundlichen Mobilität in der Stadt Innsbruck im Wege stehen, da sie durch unzureichende Ausstattung Wege von mehr als 15 Minuten zu Fuß oder mit dem Fahrrad erfordern. Im Laufe der Studie sollen Anregungen von Bewohner*innen für die Stadtplanung gesammelt werden, die insgesamt zu einer leichteren Mobilität zu Fuß oder mit dem Rad führen.

Bildquelle. Uhr-Symbol: Flaticon.com. Das Bild wurde unter Verwendung von Ressourcen von Flaticon.com gestaltet. Kartenbild: © OpenStreetMap-Mitwirkende.

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